Alles rund um die Kartoffel

Alles rund um die Kartoffel

Wer liebt sie nicht – Pommes, Chips, Kartoffelpuffer oder Knödel. Doch was ist eigentlich die Hauptzutat? Richtig, Kartoffeln bzw. Erdäpfel. Kartoffeln sind weltweit eines der Hauptnahrungsmittel und natürlich auch in Österreich sehr beliebt. Rund 52 kg essen wir Österreicher jährlich, in den verschiedensten Formen und Varianten. Ca. 700.000 Tonnen werden im Jahr in Österreich auf einer Anbaufläche von 21.800 Hektar geerntet, alleine 18.000 Hektar davon sind in Niederösterreich. Kartoffeln dienen aber nicht nur uns Menschen als Nahrungsmittel sondern auch als Futtermittel und Industrierohstoff.

Nützliches Wissen über die Kartoffel

Die Kartoffel ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse. Als Kartoffel wird eigentlich nur die Knolle, die unter der Erde heranwächst, bezeichnet. Mit diesen Knollen vermehrt sich die Pflanze auch. Die Samen der Pflanze werden in tomatenähnlichen Beeren gebildet. Wie alle grünen Teile der Pflanze sind auch diese für den Menschen leicht giftig. Für die Knollenbildung ist eine Temperatur von 15 °C und für das Knollenwachstum eine Bodentemperatur von 15 °C bis 18 °C erforderlich. Wenn die Temperaturen auf unter 10 °C sinken oder auf über 30 °C steigen, stellt die Kartoffelpflanze das Wachstum nahezu ein. Kartoffeln werden in frühe, mittlere und späte Sorten unterteilt. Die Einteilung ergibt sich aus der Anzahl der Tage nach denen die Kartoffeln geerntet werden. Beim Anbau muss ebenfalls auf die Temperatur geachtet werden, zudem sollte das Pflanzgut vorgekeimt sein oder zumindest in Keimstimmung gebracht werden. Wie bei jeder anderen Pflanze gibt es auch für die Kartoffelpflanze jede Menge Schädlinge, wie z.B. Mäuse, Blattläuse, Drahtwürmer uvm., aber auch Krankheiten.
Wenn du dich für weitere Infos rund um die Kartoffel interessierst, kannst du hier nachlesen.

Für die Kartoffel sieht es 2019 nicht so rosig aus

Laut mehreren Nachrichten, u.a. OÖN und Heute, fiel heuer die Kartoffelernte aufgrund der Dürre und der Schädlinge extrem schlecht aus. Vor allem der Drahtwurm war dieses Jahr sehr aktiv. Rund 70 % der heimischen Ernte ist nicht genießbar bzw. für den Handel unansehnlich. Die verlorene Menge an Erdäpfel hätte gereicht, um rund 2,5 Millionen Menschen für 1 Jahr lang zu versorgen. Im Frühjahr 2019 wird die heimische Kartoffelernte ausgehen, danach wird es importierte Kartoffeln in unseren Supermärkten geben. Würdet ihr lieber importierte Erdäpfel essen oder darauf verzichten? Oder baut ihr eure eigenen Kartoffeln an?

Falls ihr daran interessiert seid, eure eigenen Kartoffeln zu Hause anzubauen, habe ich zwei interessante Artikel für euch gefunden. Hier findet ihr einen Beitrag, wie ihr in 8 Schritten eine platzsparende Kartoffelpyramide bauen könnt. Und hier findet ihr einen interessanten Artikel vom Lagerhaus, wo ihr nachlesen könnt, wie euch der Kartoffelanbau im eigenen Garten gelingt. Viel Spaß beim Nachlesen und Anbauen!

Regional4Di – Das Gute liegt so nah.

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